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Feuchtigkeitsabgabekurven mit dem WP4C Potentiameter

Feuchtigkeitsabgabekurven mit dem WP4C Potentiameter

Wie man mit dem WP4C die Bodenfeuchtigkeit bestimmt.

Eine Feuchtigkeitsabgabekurve, auch bekannt als Bodenfeuchtecharakteristik, setzt das Wasserpotential eines bestimmten Bodens mit seinem Wassergehalt in Beziehung. Diese Informationen sind wichtig, um das Wasserspeichervermögen des Bodens und das pflanzenverfügbare Wasser zu bestimmen. Außerdem lassen sich damit Vorhersagen zum Wasser- und Schadstofftransport im Boden treffen.

Eine Feuchtigkeitscharakteristik erhält man durch Messung des Wasserpotentials und des Wassergehalts einer Bodenprobe innerhalb eines bestimmten Wassergehaltsbereichs. Im folgenden beschreiben wir für Sie ein Verfahren, bei dem Sie eine Feuchtigkeitscharakteristik mit dem WP4C Potentiameter erzeugen.

Die Bodenfeuchte ist hysteretisch. Bei einem vorgegebenen Wasserpotential haben Proben, die das Wasserpotential durch Befeuchtung erreichen, einen geringeren Wassergehalt als jene, die es durch Trocknung erreicht haben. Das hier beschriebene Verfahren eignet sich für Proben, die befeuchtet werden.

Verfahren

  1. Messen Sie die Masse (Mc) einer sauberen WP4C-Edelstahl-Probenschale
  2. Mischen Sie eine geeignete Menge an Boden und Wasser, um den gewünschten Wassergehalt zu erhalten.
  3. Dichten Sie die Probe mit einem METER Einweg-Kunststoffdeckel ab.
  4. Führen Sie die Schritte 1-3 für verschiedene Wassergehalte durch. Wenn großere Mengen gemischt werden, kann der gemischte Boden für mehrere Proben verwendet werden.
  5. Lassen Sie die Proben für mindestens 16 Stunden equilibrieren.
  6. Messen Sie das Wasserpotential jeder Probe und dann sofort die Masse des nassen Bodens und der Probenschale (Mw). Dies sollte schnell erfolgen, so dass keine Feuchtigkeit zwischen der Wasserpotentialmessung und dem Wiegen über die Luft verloren geht.
  7. Legen Sie jede Probe mit einem Deckel in einen Trockenofen und lassen Sie sie dort für mindestens 16 Stunden bei 105 Grad Celsius. Wenn die Proben entfernt werden, legen Sie die Proben sofort in einen Entfeuchter, um die Übertragung von Feuchtigkeit aus der Luft zu unterbinden. Die Schalen sind nach 10-15 Minuten kühl
  8. Sobald die Proben abgekühlt sind, messen Sie die Masse des trockenen Bodens und der Probenbecher (Md). Der Wassergehalt (g/g) kann nach folgender Gleichung berechnet werden
  9. Die daraus resultierenden Daten können Sie in einer Tabellenkalkulation auswerten, wie in Abbildung 1 dargestellt.

Hinweise:

  1. Obwohl es nicht notwendig ist, kann die Equilibrierung der Probe verbessert werden, wenn die Dichtung der Probenschale luftdicht ist. Dies kann durch die Verwendung von Parafilm zwischen Deckel und Probenbecher oder durch Abdichten des Deckels mit einem luftundurchlässigen Band geschehen.
  2. Das Mischen des Bodens ist am einfachsten, wenn es in einer großen Menge (15 oder mehr Gramm) durchgeführt wird und dann dem Probenbecher zugegeben wird. Je feiner der Boden ist, desto zuverlässiger und konsistent werden die Ergebnisse
  3. Wenn der gewünschte Wassergehaltsbereich nicht bekannt ist, beginnen Sie mit einer luftgetrockneten Probe und erhöhen den Wassergehalt von aufeinanderfolgenden Proben in Schritten von 0,05 g/g oder weniger, bis der Boden gesättigt ist.
Sample soil moisture release curve
Abbildung 1. Feuchtigkeitsabgabekurve für Walla Walla-Schlamm-Lehm mit dem WP4C-Taupunkt Potentiameter.

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