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Wassermenge mit Blattfeuchte-Sensor bestimmen

Wassermenge mit Blattfeuchte-Sensor bestimmen

Bestimmung der Wassermenge auf der Oberfläche des LWS Blattfeuchte-Sensor

Der LWS Blattfeuchtigkeits-Sensor der METER Group wurde in erster Linie entwickelt, um die Blattnässe und die Zeit, die ein Blatt mit Feuchtigkeit bedeckt ist, zu messen. Aufgrund seiner einzigartigen dielektrischen Messtechnik misst er außerdem mit hoher Auflösung die dielektrische Konstante in der Zone über dem Sensor und bestimmt damit exakt die Oberflächennässe. Der LWS Blattfeuchte-Sensor kann außerdem auch die Menge an Wasser auf seiner Oberfläche bestimmen – eine gute Annährung an die tatsächliche Wassermenge auf den Blättern eines Pflanzendachs.

Der LWS Blattfeuchtigkeits-Sensor misst, wie viel Niederschlag auf die Blätter eines Baldachins fällt und wieviel abgefangen wird. Dieses Wissen ist von entscheidender Bedeutung für die Wasser- und Energiebilanz von Ökosystemen mit Pflanzendächern. Die Menge der Blattnässe gibt Ihnen zudem Aufschluss darüber, welche Nebelablagerungsprozesse in maritimen Ökosystemen stattfinden. In der Landwirtschaft wird der Blattnässesensor eingesetzt, um bei agrochemischen Sprühanwendungen Menge und Verteilung zu überwachen.

Der LWS Blattfeuchtigkeits-Sensor wird während des Produktionsprozesses von METER kalibriert und gewährleistet dadurch für eine reproduzierbare Messung. Die Trocken-Nass-Schwelle ist dabei immer bei der Berechnung bekannt. Ein wiederholtes Testen mehrerer Sensoren hat gezeigt, dass die Wassermenge an der Oberfläche des Sensors exakt dem unbearbeiteten Messdaten-Output des Sensors entspricht.
Die folgenden Datensätze wurden durch sorgfältiges Beschlagen von ansteigenden Wassermengen auf der Oberfläche des LWS Blattfeuchtigkeits-Sensor erhalten. Dabei wurde die Masse des Sensors und die Wasser- und Sensorausgabe bei drei gemeinsamen Erregungsspannungen (2500, 3000, 5000 mV) gleichzeitig gemessen. Die Testmethode wurde dreimal mit insgesamt sechs Sensoren wiederholt.

 

Abbildung 1: Menge des Wassers auf der Sensoroberfläche als Funktion der unbearbeiteten Messdaten. Aufgezeichnet mit dem EM50 Datenlogger.

Bei allen drei Anregungsstufen sieht man deutlich, dass die Menge an Wasser auf der Sensoroberfläche sehr genau vorhergesagt werden kann, auch dann, wenn kleine Mengen an Wasser auf der Oberfläche vorhanden sind. Die Streuung in den Daten steigt, wenn die Wassermenge über 150 g / m2 ansteigt. Das ist vor allem auf Unterschiede in der Tropfengröße und -verteilung zurückzuführen, die sich dann entwickeln, wenn Wasser der Sensoroberfläche zugesetzt wird.

Abbildung 2: Menge an Wasser auf der Oberfläche des Blattnässesensors als Funktion der LWS Ausgabe in mV bei Anregung bei 2500 mV. Diese Beziehung kann mit Campbell Scientific oder anderen Drittanbieter-Datenerfassungssystemen verwendet werden, die den LWS bei 2500 mV anregen.

Trotz der erhöhten Streuung in diesem Bereich sind die erhaltenen Daten weiterhin nützlich. Es gilt zu beachten, dass die gezeigten Daten unter Verwendung von Leitungswasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von etwa 0,32 dS / m gesammelt wurden. Niederschlag, Nebel und Kondensation haben in der Regel eine recht geringe elektrische Leitfähigkeit und sollten durch die dargestellten Beziehungen gut angenähert werden. Allerdings können einige Agrochemikalien eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit aufweisen, die die LWS Ausgabe verschieben können.

Abbildung 3: Wassermenge auf der Oberfläche des Blattnässesensors bei einer Anregung von 5000 mV.

Installieren, so einfach wie Blumen gießen.

Der PHYTOS 31 Blatt-Feuchtigkeitssensor lässt sich ganz einfach via Plug-and-Play installieren. Sie müssen ihn nicht bemalen oder aufwendig kalibrieren.

Why painting and calibrating your leaf wetness sensor won't work

At all times when the relative humidity of the sensor surface (RHs) is above 90%, a false positive is registered by painted leaf wetness sensors.